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Was macht man, wenn einen die Botschaft erreicht, dass das Brezel Race nicht nur wiederauferstanden ist, sondern man auch noch vom Frühstück auf die Startlinie fallen kann (naja fast.. )?

Genau .. Anmelden. Bei der Auswahl kurze oder lange Strecke aufgrund von „du bist auf langen Strecken viel stärker“ dann auch noch motiviert die lange Strecke gebucht.

Soweit so gut. Start und Ziel in Tamm, ca. 100km und viele Höhenmeter.. mehr war nicht bekannt.

Bei optimalem Wetter gingen dann Bruno, Paul, Jozo und ich an den Start.

Die Strecke hatte es in sich – mit knapp 100km und etwa 1400 Höhenmetern deutlich hügeliger als in den Jahren davor. Als Rundkurs zweimal zu befahren.

In Heimerdingen wurde ich dann das erste mal lautstark von Verena angefeuert, hoch motiviert ging es weiter. Und es stellte sich heraus, dass an vielen Stellen auch unverhofft mein Name gerufen wurde und zwar in Riet (Danke Gerd, Udo!) mitten im Anstieg von Riet nach Hochdorf – die Leute wussten schon, warum sie dem Ort den Namen gaben – 110m Anstieg mit bis zu 14% Steigung auf knapp 2,5km. In Runde 1 hatte ich zwar starke Beine, war aber wenig begeistert über die Aussicht da nochmal hochfahren zu müssen.

In Hochdorf angekommen und gefühlt schon fast wieder „daheim“ ging es über Markgröningen und erneutem Anfeuern von Andi, Klaus und Robert (Danke!!) über einen Schlenker nach Möglingen zurück auf die zweite Runde.

Nächstes Ziel: Dem feurigen Elias entkommen, der um 12:00 dafür sorgen würde, dass die Bahnschranke in Heimerdingen zugehen würde.

Nachdem auch das gemeistert war, war das nächste Ziel der erneute Anstieg von Riet nach Hochdorf. Ein Riders High kam dankbarerweise passend kurz vor Riet, sodass ich zwar weniger stark als in Runde eins, aber mit richtig guter Laune einstieg. Ein Abklatschen mit Gerd gab es auch dazu!

In Hochdorf startete mein Heimat-Drang dann vollends und nach dem Anstieg in Markgröningen unter erneutem Anfeuern von Andi und Klaus ging es auf die letzten km bis zum Ziel zurück in Tamm.

99km, 1423m Höhenmeter, einen geheimzuhaltenden Durchschnittspuls, fast 3W/kg mittlere Leistung mit einer Zeit von 03:02:50 (32,5km/h). Für mich bedeutete das Platz 10 in meiner Altersklasse und Platz 19 von allen gestarteten Frauen!

Im Ziel habe ich dann auch Paul und Bruno getroffen, welche vor mir gestartet waren.

Paul ist mit einer Zeit von 02:51:16 (34,7kmh) Platz 43 in seiner Altersklasse (299 Gesamtwertung) und dem Bruno kam knapp dahinter ins Ziel mit einer Zeit von 02:56:08 (33,8km/h) mit Platz 22 in seiner Altersklasse (389 Gesamtwertung)

Wie sich auf Strava herausgestellt hat, ist auch Jozo mit an Bord gewesen und hat mit einer rasanten Zeit von 02:39:12 (37,4km/h) in seiner Altersklasse den dritten Platz erkämpft (111 Gesamtwertung)!

Der Tag war noch nicht vorbei, denn:

Nach dem Jedermannrennen gingen noch die Profifrauen an den Start – vor dem Tempo und der Stärke kann ich mich nur verneigen.

Und heute? Sieht Tamm schon wieder aus als wäre nichts gewesen.

Mein Fazit: Ein starkes Event und in Hoffnung auf eine Wiederholung nächstes Jahr.

Lydia

Brezelrace 2026

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