Zahlreich trat die Bosch Radsportgruppe am 3. Oktober 2015 in Marbach an. Aus dem Feuerbacher Mittwochs-Stamm waren Nina und Jochen Glasbrenner, Michael Kolitsch, Gerd Flattich, Roland Kocher und ich (Sven Hartmann) dabei. Peter Wirtz war Mittwochs auch schon mit. Dann habe ich noch Harald Canz entdeckt, der mir vom Winterpokal bekannt vorkommt. Eberhard Janzen musste verletzungsbedingt seinen Platz an Rainer Gölz (Porsche) abtreten.

Dieses Jahr standen 90km auf dem Programm, davon zwei Show-Einführungsrunden und vier Rennrunden, je Runde 15km. Mindestens zwei haben sich das Podest – zumindest je Altersklasse – vorgenommen. Schaffen sollte es am Ende nur Nina. Glückwunsch! Was habe ich bis dahin mitbekommen:

Im Vergleich zum letzten Jahr war dieses Mal regelrecht entspannt. Umso mehr kann man ein bisschen die Festathmosphäre aufschnappen und sich das eine oder andere Foto ergattern. Der Kollege rechts mit der Spiegelbrille fährt immer am Ende schnell, vor allem bei „Le Tour“:

Um 9:30 geht es an die Einführungsrunden, noch immer zitterfrisch aber die Sonne macht bald ernst. Wir haben uns größtenteils für das Team TC Krebs gemeldet, die Kapitän(in) waren Hanka Kupfernagel und Jens Voigt. So rollen wir durch die Ortschaften zwischen Marbach am Neckar und dem Zipfelbach. Beim Versuch, klammheimlich etwas früher nach vorn in bessere Positionen zu schleichen, werden wir zurückgepfiffen. Also warten auf die zweite Einführungsrunde. Dann aber los, ich finde nur Roland in der Nähe und wir schieben uns etwa in die ersten 100 zum Start.

Los geht's. Nach dem Sturz im letzten Jahr war mein Plan, nach vorn zu fahren und irgendwie eine Gruppe zu erwischen. Bei der ersten Bergwertung wollte ich dann sehen was passiert und bin angetreten. Entweder durchkommen oder zumindest Roland kann bei den Verfolgern mitrollen und am Ende zuschlagen. Zunächst tat sich nichts. Nach einer Weile kamen nur drei weitere hinterher. Von den Teamkapitänen war keiner dabei und ich habe mich auf das große Leiden vorbereitet. Die Gruppe ist schnell geschrumpft, es blieb nur der spätere Sieger dabei. Nach zwei Runden war dann Schluss, mein Sprit alle und das Feld hat uns eingeholt. Ich wollte nur noch ankommen.

Irgendwie habe ich mich an den Hinterrädern festgebissen und mich etwas erholt. Endlich der letzte Zielanstieg. Die anderen können offensichtlich auch nicht mehr und ich hole noch einige ein. Keine Ahnung wo ich gelandet bin, einige Fahrer haben wir überrundet und das wurde zu unübersichtlich. Vogt/Kupfernagel faseln zwar was von „super, ganz vorn“ aber was das heißt...?

Es dauert es eine ganze Weile, bis wir uns wieder finden. Der Grund waren einige ungeplante Ausflüge. Roland und Jochen wurden von der Straße gedrängt, weil einige die Spur nicht halten konnten. Zum Glück gab es „nur“ ein paar Schrammen, der Ärger war den beiden aber deutlich anzumerken. Michael habe ich noch einfahren sehen, sonst zitiere ich die Ergebnislisten:

Nina wurde 10. Dame und erreicht Platz 3 in der Altersklasse! Glückwunsch!

Michael 258., Bergwertung 76.

Gerd 166., Bergwertung 210.

Jochen 121., Bergwertung 160.

Roland 47., Bergwertung 25.

Sven 19., Bergwertung 5.

Bestimmt weiß ich gar nicht alle Kollegen, ich meine diese gefunden zu haben:

Christian Bluthardt 198. (ein Kollege von mir)

Peter Wirtz 14. (Mittwochstraining)

Veit Grupe 41. (Abstatt)

Harald Canz 65. (Winterpokal)

Ergebnisse

http://www.trackmyrace.com/cycling/event-zone/event/lila-logistik-charity-bike-cup/results/

Ein sonniger Saisonabschluss. Super, dass so viele in einem Team gestartet sind. So macht das Laune. Schade nur, dass es doch wieder zwei erwischt hat, zum Glück ging es glimpflich aus.

Sven (Hartmann)

 

   

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