Hallo Radsportfreunde,

unsere selbst organisierte Tour vom 02.06.-09.06.12 durch die Schweiz ist schon Geschichte. Einzelheiten könnt ihr unten nachlesen.

wenn ihr Interesse habt, wie es Alexander, Axel, Alexander, Andy, Carola, Christian, Johannes, Kay, Manja, Reiner, Roland und Tilo auf unser selbst organisierten Tour 02.06.-09.06.12 durch die Schweiz ergeht, dann könnt ihr Einzelheiten ab dem 03.06. täglich hier nachlesen.

Wir werden wichtige Fragen beantworten wie z. B. was ist/sind „Älpler Magronä"? Wo ist das Tal des Zitterns? Was kostet der Capo am Comer See?

Tag 1: Hilzingen am Bodensee -Einsiedel 105km 1700Hm

Super Wetter am ersten Tag. Auf welligem Terrain ging es Richtung dem Etzelpass. Ein Pass der an die Tour vor 2 Jahren erinnerte, steil zum Glück nur 600 Hm. Wir sind alle gut ins Schwitzen gekommen. Im Hotel gab es ein reichhaltiges Menü. Die meisten nahmen Salat, Pizza und Eis. Wir haben direkten Blick auf das Beniktinerkoster und freuen uns schon auf das Läuten morgen früh um 5 Uhr. Älpler Magronä, ein typisches Schweizer Gericht, konnten wir nicht testen, soll aber gut schmecken obwohl es Nudeln, Zwiebeln, Käse und Apfelmus beinhaltet. Morgen hoffen wir auf gutes WetterGrinsen.

Tag 2: Einsiedel-Andermatt 92km 1800 Hm

Beim Frühstück regnet es. Wir entscheiden uns für eine kürzerer Variante über das Ibereregg. Im Anstieg zum Ibereregg ist die Starße nass, es ist aber angenehm warm, die Abfahrt auf ebenfalls nasser Straße kann man gut bewälltigen. Unten im Tal scheint dann sogar die Sonne. Im Anstieg nach Andermatt kommt ab Wassen der Regen, zunächst noch wenig später dann. Oben in den Kehren gibt es zum Glück einige Tunnel. In Andermatt steht dann das Wasser auf der Straße, es ist aber nicht mehr so weit zum Hotel. Morgen wird dann wohl ein Ruhetag mit Rad putzenTraurig

Tag 3: Andermatt-Lukmanier-Andermatt 108km 2500 Hm

Furka, Nufenen, Sustenpass sind gesperrt. Einige Mutige nehmen die Möglichkeit bei wechselhaften Wetter wahr und fahren den Oberalppass, weiter zum Lukmanierpass und wieder zurück. Bei 3° Grad auf dem Oberalbpass ist Winterkleidung angesagt. Morgen geht es nach Italien in den Sommer?

Tag 4: Andermatt-Plesio (Comer See) 162km 2300Hm

Morgens bei 4° und Nebel geht es zum Gotthardpass, Sichtweite ca. 20m. Im Anstieg reisst es dann langsam auf, oben scheint dann sogar die Sonne. Die Tremola (Tal des Zitters) ist noch gesperrt, so fahren wir die Alternative herunter nach Airolo und wechseln von Winter- auf Sommerkleidung. Rasand geht es nach Bellinzona bergab. Bei über 30° fahren wir nach Lugano und erreichen Italien. Auch ohne Grenzekontrolle merkt man an der Straße den Unterschied zwischen Schweiz und Bella Italia. Am Luganer See geht es weiter hinüber zum Comer See, dort gönnen wir uns einen Capo für 2,40€. Der Schlussanstieg mit 500 Hm bringt jeden an seine Grenze.

Tag 5: Plesio-Tiefencastel 134km 2500Hm

Bei bedecktem Wetter gings es los am Comer See zum Splügenpass. Mit fast 1900 Hm einer der längsten Pässe in den Alpen. Auf halber Strecken machen wir die 2 Pause. Oben auf dem Pass ist es sehr kalt. In der Abfahrt kehren wir in ein Cafe ein und wärmen uns bei einem Cacao auf. Wir bewundern die Via Mala und fahren zum Hotel. Das Abendessen ist reichlich, wir sind alle platt. Siehe Pinnwand.

Tag 6: Tiefencastel-Albulapass-Julierpass-Tiefencastel 102Km 2200 Hm

Bei gutem Wetter und üppigem Frühstück geht es den Albulapass entlang der Eisenbahntrasse hinauf. Nach 1500 Hm ist der Pass erreicht, oben ist es durch den Wind sehr unangenehm. In der Abfahrt bekommen wir den starken Wind zu spüren. Flach geht es nach St. Moritz gegen den Wind. Im Segelclub gönnen wir uns eine Pause bei Capo und Kuchen. Gestärkt fahren wir weiter zum Julierpass. Heute min. 2 % steiler, da wir ständig den Wind gegen uns haben. Auf der 34 km langen Abfahrt auf der gut ausgebauten Straße bleibt uns der Gegenwind treu. In Tiefencastel wird die Tour mit einem Radler begossen.

Tag 7: Tiefencastel-Amden am Walensee 105km 1500Hm

Gleich vom Hotel aus geht es nach Lenzerheide hoch. Oben wird der Pass ausgesprintet. In der Abfahrt endlich wieder Gegenwind, Chur wird schnell erreicht. Dann geht es das Tal weiter gegen den Wind nach Bad Ragaz und weiter zum Walensee. Dort kommt dann der große Regen. Wir finden einen trockenen Unterschlupf. Nur 3 Km entfernt steht das Begleitfahrzeug. Wir kleiden uns um. Regenklamotten. Am See entlang erreichen wir auf einem nicht ganz rennradtauglichen aber schönen Weg Weesen. Im Schlussanstieg der 2. Regenschauer. Morgen wird geputztSchreien.

Tag 8: Amden am Walensee-Hilzingen 112km 1500Hm

Nach der Radpflege teilen wir uns auf. Einige fahren die etwas flachere Route nach Wattwil, die anderen nehmen den Vorder Höhi in Angriff. Die Straßen sind noch nass und die Berge hängen tief im Nebel. Der Anstieg zum Pass erinnert an die steilen Pässe auf der TdS 2010. In der Abfahrt auf einer nassen, ruppigen Betonstraße fahren wir 500 Hm bremsend bergab.

In Wattwil treffen beide Gruppen zeitgleich aufeinander, was für ein Timing! Das Wetter wird langsam besser, es wird wärmer. Auf schönen Nebenstrecken und einer unfreiwilligen Mountainbikeeinlage erreichen wir den Bodensee und kurze Zeit später Deutschland. Man merkt alle sind schon im EM-Fieber. Bei Sonnenschein erreichen wir Hilzingen, eine schöne Abschlussetappe! Wir gehen ins Freibad um kurz zu duschen und ein wenig zu schwimmen. Als letztes besuchen wir eine Pizzeria und beschließen die Tour mit Salat, Pizza, Capo und Bier.

Was machen wir 2013?

Gruß Andy

   

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