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Kelheim 12.07.14, 14:00 Uhr Start zum 24h Rennen mit Christain und Andy

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Kurz vorm Start in unserer Pazelle

Wir haben beide unser Ziel und einen gedachten Fahrplan, es zu erreichen. Die Strecke kennen wir aus dem letzten Jahr, Christian besser als ich ;-(.

Der Start ist am alten Hafen. Es geht hoch in 2 Kehre und an der Befreiungshalle vorbei. Es folgt eine kurze Abfahrt und es geht weiter zum höchsten Punkt dem 'Col de Stausacker'. Hier wird jeder mit lauter Partymusik, Sirenen, Klatschen und Sonstigem dem Berg hoch getrieben. Es folgt die Abfahrt zur Altmühl, mit 2 Rechtskurven ist man auf der Hauptstraße, die nach Kelheim führt. Es geht über die Altmühl vorbei an unserem Rastplatz (Aumühle) und weiter in die Innenstadt mit dem eckligem Kopfsteinpflaster (dieses Jahr hab ich hier nur meine Trinkflasche verloren). Hier ist die Wechselzone und das Ziel.

Die ersten Runden passen dann nur bedingt zum Fahrplan. Zu schnell geht es durch die ersten Runden.
Man versucht halt eine Gruppe im Flachstück entlang der Altmühl zu erwischen, dafür opfert man gerne ein paar Körner. Nach 5 Runden mache ich die erste Pause, Getränkeflasche auffüllen, 2 Stücken Kuchen, ein Apfel und weiter geht's. Es wird schwierig gute Gruppen zu finden, bei denen man im Windschatten das Flachstück lutschen kann. Der nächste Stopp ist dann nach 4 Runden, dann nochmal 4 weitere Runden. Jetzt eine längere Pause, war so geplant. Manja hat Nudel mit Tomatensauce gekocht, lecker.

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Gut gelaunt mit guten Beinen während der ersten Runden

Umziehen für die Nacht, Knielinge, Langarmtrikot oder Ärmlinge und die vorgeschriebene Warnweste. Die Beleuchtung wird ans Rad montiert. Die nächsten 3 Runden fahren Christian und ich zusammen. Wir sind uns einig, die ersten Runden waren verdammt schnell. 33er Schnitt bei Christian und 35 bei mir. Die Befestigung von meiner Lampe (Hersteller Trelock, war nicht billig) ist für das Kopfsteinpflaster nicht geeignet. Wandert ständig nach unten. Mein neues Rücklicht (war auch nicht billig) macht auch nach 3 Runden schlapp.

Ich mache jetzt alle 3 Runden Pause. Das Essen wird schwiegerer, irgendwie schmeckt es nicht so richtig. So würgt man Bananen, Kuchen, Kekse, Schokolade herunter. Besser schmecken die Cola und die Salzstangen. Um 5 Uhr ist die Nacht vorbei, 'nur' noch 9h bis zum Ende. Zeit zu gucken, ob man sein Ziel erreicht.

Christian hatte sich 25 Runden vorgenommen. Liegt viel besser als geplant. Ich hatte mir die 600km = 37 Runden vorgenommen. Sieht noch gut aus.

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Hochkonzentriert!

In der Nacht hat es ein paar Tropfen Regen gegeben, die Temperaturen waren nicht zu kühl, angenehm. Jetzt am Morgen kann man endlich die wärmenen Sachen wieder ablegen. Wir fahren unseren Rythmus weiter. Unterwegs überrundet man einige Exoten, die das ganze auflockern. Z. B. der Radler mit Schuluniform oder das schöne Holzrad mit eigener Musik. Nach genau 24h ist das Rennen vorbei, d. h. eine beendete Runde um 14:00,01 wird nicht gewertet. Ich habe mein Ziel nach knapp 23 Stunden erreicht. Durch Manja weiss ich, dass ich eine Runde Vorsprung vor dem Nächsten habe, also spar ich mir die 38. Runde (hab auch kein Bock mehr auf die Steigung und das blöde Kopfsteinpflaster). Christian hat mit 30 Runden sein Ziel pulverisiert.

Im Ziel überwiegt der Stolz die Schmerzen (schwere Beine, steifer Nacken, Sitzfleisch, ...).

Danke an unseren Fan/Koch/Fotografen Manja und an die Fans am Liveticker.

   

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