Endlich auf dem Treppchen

Im 5. Versuch mit den wenigsten Runden, die ich jemals gefahren bin, hat es geklappt aufs Treppchen zu kommen. Mal muss nur älter werden und die Form halten.

Wie kam es dazu?

Nach den beiden letzten Versuchen 2017 (20 Runden, 20. Platz, 5. AK ) und 2018 (21 Runden, 16 Platz, 6. AK) war klar, aufs Treppchen komm ich nur in der nächsten AK. Also 5 Jahren warten und 2023 war es soweit. Trainieren wie in den Jahren zuvor, dann sollte es schon klappen. 20  Runden waren mein Ziel. Letztendlich wurden es 17 Runden. 

RaR2023

Die Bedingungen am Start waren ok, sonnig bei 18 Grad und viel Wind. Die ersten 4 Runden wollte ich am Stück fahren und ich konnte sie etwas schneller als die letzten Male absolvieren. Nun sollten immer 2 Runden am Stück folgen, belohnt mit einer kurzen Pause zur Erholung und der Essenaufnahme. Die letzten Male konnte ich mich immer gut erholen und ernähren. Dieses Jahr ging es leider nicht so gut. So bekam ich Krämpfe ab der 6. Runde. Der Spaß, der sich immer einstellte, wenn ich auf der Strecke war, blieb aus. Es war von Anfang an ein einziger K(r)ampf. Immerhin konnte ich die ersten 10 Runden in nur 10 Stunden bewälltigen. Ab der 11. Runde gings aber dann bergab mit der Moral und den Temperaturen. Um 3 Uhr morgens hatte ich dann keinen Bock mehr und hab mich ins Auto gesetzt und ein bisschen gepennt. Um 6 Uhr schau ich dann zum 1. Mal auf die Ergebnisliste. 3. Platz. Jetzt fährst noch mal ne Runde und dann, mal sehen. So wurden es dann noch 3 weitere. Zum Glück wurde dann das Rennen bei einsetzendem Regen und einem schweren Unfall auf der Strecke (Hubschraubereinsatz) 1 Stunde vor Ende abgebrochen. Ich war nicht traurig die 18 Runde auszulassen.

Benedikt konnte im 2er Team mit seinem Partner sehr gute 23 Runden absolvieren. Patrick konnte als Nordschleifenneuling in seinem 4er Team als stärkster glänzen und 21 Runden zurücklegen.

Tipp: Als Einzelstarter lohnt es sich, die Bilder zu bestellen ;-)

RaR2023 1

 

RaR2023 2

Von links kommend der Aufstieg zum Karussel und dann weiter zur Hohen Acht, links hinten die Nürburg.